03.03.19, 15:30:00

Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 8 – Arjunas Motivation ist zunächst egoistisch


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Das höchste, das sich Arjuna vorstellen kann – und mit dem er die Sorge, seine Verwandten töten zu müssen abwägt – ist „blühende und unangefochtene Macht und Herrschaft über die Götter“. Wenn Arjuna diese bloß auf seine eigene Person bezogenen Vorteile als das Höchste sieht, ist es klar, dass seine Sorgen mehr Gewicht haben. Sähe er jedoch die Vorteile, die das zwangsweise Töten seiner Verwandten für die Bevölkerung des ganzen Landes bringen würde, so hätte dies deutlich mehr Gewicht als seine Sorgen. Dadurch, dass Arjunas Motivation jedoch eine egoistische ist, kommt er zwangsläufig in Gewissenskonflikte. Sobald wir aus einer Motivation heraus handeln, die unsere persönlichen Bedürfnisse zwar mit einschließt – zugleich aber auch die Bedürfnisse anderer Wesen mitbedenkt -, werden unsere Entscheidungen viel leichter und unser Handeln viel klarer. Unser Leben wird leichter, wenn wir nach Lösungen suchen, die nicht nur einzelnen, sondern allen Beteiligten gerecht werden.


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Dies ist eine Wiederveröffentlichung aus dem Jahr 2013.

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