08.02.19, 15:30:00

Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 32 - Arjuna sieht keinen Sinn in einem Sieg über seine Gegner mehr


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Arjuna scheint das Wohl seiner Verwandten vordergründig wichtiger zu sein als ein Sieg, ein gewonnenes Königreich, eine gewonnene Herrschaft, Freude oder das eigene Leben. Tatsächlich widersetzt er sich jedoch seiner Bestimmung; er widersetzt sich, dem Höchsten Selbst zu dienen. Stattdessen stellt er seine persönlichen, aus seinen Rollenvorstellungen erwachsenen Wünsche diesem voran. Er versteckt diese Motivation vor sich selbst, indem er Mitleid mit seinen Mitmenschen vorschiebt. Doch er hat eher Mitleid mit seinem Ego-Selbst, das im Falle eines Kampfes so oder so sterben muss: Weil Arjuna all diesen Rollen als Bruder, Sohn, Enkel, Schüler usw. durch sein Bekämpfen dieser Menschen, zu denen er derart in Beziehung steht, nicht mehr gerecht werden werden kann.


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Dies ist eine Wiederveröffentlichung aus dem Jahre 2013.

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